Berlin kostet nix


Berlins Image lautet bekannter weise „arm aber sexy!“ habe ich mir zum Lebensstil gemacht. In Berlin so billig wie möglich leben, dabei aber möglichst sexy zu sein und auch zu wirken, in anderen Worten also möglichst reich!

Mein Lebensstil wirkt von außen betrachtet außergewöhnlich luxuriös und teuer, jedenfalls für einen Lehrer. Dies ist er aber nicht, er macht nur den Anschein. Wichtig ist nur, dass man erkennt, wie man eine solche Wirkung hervorrufen kann.

Beginnen wir alleine schon bei meinem stylischen Outfit. „Designerware“ von einem erfolgreichen Berliner Jungdesigner pflege ich stets zu sagen. Gewissermaßen ist dem auch wirklich so. Nur bin ich eben selbst der Designer, dass wiederum muss ja keiner wissen!

Wie ich meine eigene Designerware herstelle erkläre ich euch später auf einer meiner Seiten.

Um stets authentisch zu wirken achte ich zudem natürlich auch darauf, dass ich regelmäßig Partys in meinem extravaganten Loft in Berlin gebe, um so meinen Status in der gehobenen Gesellschaft zu festigen und zu verbessern. Ein Loft in Berlin hat natürlich einen hohen Preis. Dieser überschreitet mein eher kleines Budget natürlich sehr. Da diese Partys jedoch enorm wichtig sind habe ich auf für dieses Problem erfolgreich einen Ausweg gefunden. Ich habe eine wunderschöne Ferienwohnung in Berlin gefunden die man auch nur Tageweise mieten kann. Die Berliner Ferienwohnung gehört einem sehr netten Vermieter, der über meinen Lebensstil informiert ist und eine gehörige Portion Humor besitzt. Nicht zuletzt, weil er als „Vermieter exklusiver Berliner Lofts und Villen“ natürlich jedes Mal Stammgast auf meinen Partys ist.

Getränke und Essen, vor allem Spirituosen dies waren lange Zeit die scheinbar unlösbaren Probleme. Den Champagnerflaschen beispielsweise öffnet man ja direkt vor den Gäste, so dass ich sie leider vorher nicht umfüllen kann. Ein Deal mit einem gehobenen Berlinhotel half mir auch hier aus der Klemme. Vermittelt hat mir den Kontakt einer meiner nichts ahnenden Partygäste. Der Hotelier und ich verstanden uns auf Annhieb ungewöhnlich gut. Er hebt sich mit seinem Humor stark von der Masse ab. Da ich oft auch Gäste zu meinen Partys einlade, die nicht in Berlin leben schlug der Hotelier mir folgendes vor. Ich vermittele ihm diese Partygäste an sein Hotel und dafür bekomme ich die nötigen Speisen und Getränke von Hotel in Berlin gestellt.

Dieser Lukrative deal mit dem Berliner Hotel hat meine Zukunft in der gehobenen Gesellschaft gut abgesichert. Momentan sammele ich noch Ideen, wie ich meinen Stand weiter verbessern kann. Bei meine bekannten gelte ich momentan als weltbekannter Modefotograf der jedoch zum größten Teil in Japan beschäftigt ist.